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Artikel: Kalter Kaffee, fein abgestimmt

Kalter Kaffee, fein abgestimmt

Kalter Kaffee, fein abgestimmt

Ein Glas kalter Kaffee, etwas Eis und vielleicht ein Schluck Milch oder pflanzliche Alternative – mehr braucht es für die perfekte Erfrischung an heissen Sommertagen nicht.

Iced Coffee oder Cold Brew? Zwei Arten, den Sommer zu geniessen

Gerade im Sommer zeigt sich, wie vielseitig Kaffee sein kann. Besonders beliebt sind kalte Kaffeevariationen – allen voran Iced Coffee und Cold Brew. Beide sorgen für erfrischenden Kaffeegenuss, unterscheiden sich jedoch deutlich in Zubereitung, Charakter und Geschmack. Cold Brew wird im Gegensatz zum Iced Coffee nicht mit heissem, sondern mit kaltem Wasser zubereitet und langsam extrahiert. Dadurch entsteht ein besonders weicher, ausgewogener Kaffee mit feiner Süsse und klaren Aromen. Weniger Säure, keine dominante Bitterkeit – dafür eine ruhige Tiefe, die sich mit Eis oder Milch vielseitig kombinieren lässt.  

Fein abgestimmt bis ins letzte Detail

Was auf den ersten Blick so unkompliziert wirkt, beginnt jedoch viel früher. Bereits bei der Röstung entscheidet sich, wie sich ein mit kaltem Wasser aufgebrühter Kaffee - genannt Cold Brew, später entfaltet. Gerade für Cold Brew ist diese Präzision entscheidend. Die Röstprofile werden so abgestimmt, dass die natürliche Süsse des Kaffees betont wird und fruchtige Aromen klar zur Geltung kommen.

Solche Röstprofile entwickeln sich mit der Zeit, geprägt von Erfahrung, die sich über Jahre entwickelt und sich mit den heutigen technischen Möglichkeiten weiter verfeinern lässt. Beim Espresso Classico von Sirocco wird genau dieses Zusammenspiel sichtbar: geröstet in Schmerikon am oberen Zürichsee, geprägt von einer Rösttradition seit 1908 und zugleich so abgestimmt, dass er auch in der kalten Extraktion seine Klarheit und Balance behält. Das Ergebnis ist kein schwerer, dominanter Kaffee, sondern eine ruhige, ausgewogene Tasse.

Auf den Mahlgrad kommt es an

Der Mahlgrad spielt für die Zubereitung von Cold Brew eine zentrale Rolle. Der Espresso Classico, Cold Brew ist dafür neu in einer eigens für die kalte Extraktion abgestimmten, gröberen Mahlung erhältlich. So kann das Wasser die Aromen langsam und gleichmässig lösen. Sie ermöglicht eine sanfte Extraktion und sorgt für ein besonders klares, weiches Geschmacksbild. Ist der Mahlgrad zu fein, wird der Kaffee schnell bitter und verliert an Klarheit – in der richtigen Abstimmung bleibt er hingegen weich, rund und angenehm ausgewogen. 


 
Die Zubereitung selbst ist unkompliziert. Einmal angesetzt, entwickelt der Kaffee über mehrere Stunden hinweg sein Aroma – ganz ohne Hitze. Am nächsten Tag ist er bereit: kühl, klar und überraschend vielschichtig. Ein Kaffee, der sich gut in den Alltag einfügt und sich flexibel geniessen lässt. 

Für einen milden Cold Brew empfiehlt sich ein Verhältnis von ca. 1:10 zwischen Kaffee und Wasser. Für ein Cold Brew Konzentrat, das beispielsweise mit Milch oder pflanzlicher Alternative verdünnt wird, empfehlen wir ein Verhältnis von etwa 1:5. Anschliessend im Kühlschrank für ca. 20 Stunden ziehen lassen und abschliessend durch einen klassischen Papier-Kaffeefilter filtrieren. 

Serviert wird Cold Brew am besten auf Eis. Pur zeigt er seine ganze Klarheit und Frische. Mit Milch wird er weicher, runder. Besonders fein wird es mit kaltem Milchschaum, der dem Getränk eine feine, cremige Note gibt. Mit einem Aufschäumer lässt sich dieser einfach zubereiten. Die Milch wird leicht und luftig und legt sich als sanfte Schicht über den Kaffee. Sie ergänzt die klare Basis, ohne sie zu überdecken.

Wer mag, kann den Cold Brew dezent verfeinern – mit einem Hauch Vanille, etwas Zucker oder einem ausgewählten Sirup. Viel braucht es nicht. Oft genügt schon die Kombination aus Eis, Kaffee und einem feinen Milchschaum.  

So entsteht ein sommerliches Erfrischungsgetränk, das sich mühelos vorbereiten lässt, erfrischt und dennoch überraschend viel Tiefe hat.